SUSTAINABLE AMBROSIA MANAGEMENT

SUSTAINABLE AMBROSIA MANAGEMENT

QUADRAT_ragweed

 
Kontakt


Mag. (FH) Dietmar Fuchs
Geschäftsführer
Tel: +43 664 96 44 161
Fax: +43 3155 33 0 30
Mail: dietmar.fuchs@qua.or.at

Sandra Buritsch, BSc
Projektmanagement
Tel: +43 677 62 39 83 76
Fax: +43 3155 33 0 30
Mail: sandra.buritsch@qua.or.at


 

 

 

 

 

 

Sustainable Ambrosia Management

Ragweed


Die in Ungarn und auch in Ostösterreich stark verbreitete Pflanze Ragweed verursacht ernst zu nehmende Schäden für die menschliche Gesundheit. Ihre Pollen gelten als besonders aggressiver Allergie-Auslöser und stellen für viele Menschen eine enorme Belastung dar.


Im Vorprojekt „Joint Ambrosia Action“ wurde dem Ragweed den Kampf angesagt und erstmals eine institutionelle Kooperation zwischen dem Burgenland und dem Komitat Győr-Moson-Sopron aufgebaut.


Im Rahmen des Nachfolgeprojekts „Sustainable Ambrosia Management“ wird die Zusammenarbeit im Bereich der Ragweed-Bekämpfung auf die Bundesländer NÖ und Stmk sowie die Komitate Vas und Zala ausgeweitet und durch die Einbindung von NGOs und relevanten AkteurInnen des Gesundheitswesens sektoral ausgebaut.


Das Projekt folgt folgenden projektspezifischen Zielen:


  1. Schaffung einer umfassenden Datengrundlage zur Eindämmung der Ragweed-Verbreitung bzw. zum Schutz von AllergikerInnen: Um unterschiedliche AkteurInnen beider Länder mit zielgruppenspezifisch aufbereiteten Ragweed-relevanten Daten und Erkenntnissen bzw. Empfehlungen im Bereich der Landwirtschaft und der Medizin zu versorgen, wird eine zentrale Ragweed-Drehscheibe aufgebaut.
  2. Ausbildung von Multiplikatoren für eine nachhaltige Wissensweitergabe: Um Ragweed wirksam zu bekämpfen und mit den durch die Pflanze hervorgerufenen Allergien möglichst gut umzugehen, braucht es maßgeschneiderte Expertise. Durch die Anwendung innovativer methodisch-didaktischer Ansätze werden Multiplikatoren in unterschiedlichen Bereichen (Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Naturschutz, öffentliche Verwaltung etc.) ausgebildet, die langfristig zu einer effizienten Bekämpfung beitragen.


Das Projekt wird im Rahmen des Programmes INTERREG AT-HU 2014-2020 von fünf Kooperationspartnern (auf österreichischer Seite vom Land Burgenland als Lead Partner, dem Verein der Burgenländischen Naturschutzorgane und der Qualifizierungsagentur Oststeiermark GmbH, auf ungarischer Seite vom Regierungsamt des Komitates Győr-Moson-Sopron und der Széchenyi István Universität) im Zeitraum von Jänner 2021 bis Dezember 2022 umgesetzt. Die förderfähigen Gesamtkosten aller Projektpartner betragen €447 282,80 wovon 85% von der Europäischen Union (EFRE) gefördert werden.

 




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