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Tina Sapper
Projektmanagement
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Mail: tina.sapper@qua.or.at

REWELL
Revitalisierung des Wohlbefindens - Grenzüberschreitender Langlebigkeits-Tourismus in der Oststeiermark und Zala
Die Oststeiermark und das Komitat Zala entwickeln gemeinsam Angebote für einen gesunden, aktiven und genussvollen Urlaub und machen die Grenzregion zu einem Reiseziel für Langlebigkeit.
Thermen und Heilwasser, eine intakte Natur, eine ausgezeichnete regionale Küche und medizinische Kompetenz: Die Oststeiermark und das ungarische Komitat Zala haben viel zu bieten und vieles gemeinsam. Trotzdem werden diese Stärken bisher kaum gemeinsam genutzt.
Bekannte Thermenorte wie Loipersdorf oder Hévíz ziehen jedes Jahr Hunderttausende Gäste an. Viele kleinere Gemeinden in der Region bleiben dagegen nahezu unsichtbar. Das Angebot ist stark auf die Sommermonate und auf ältere Kurgäste ausgerichtet. Familien, jüngere Gäste und Menschen, die vorbeugend etwas für ihre Gesundheit tun möchten, werden kaum angesprochen.
Hier setzt reWell an. Longevity, also ein Lebensstil, der Gesundheit und Lebensqualität bis ins hohe Alter erhält, ist einer der wichtigsten Trends im internationalen Tourismus. Langlebigkeits-Tourismus geht dabei über klassische Kur- und Wellnessangebote hinaus. Er verbindet Bewegung, gesunde Ernährung, Erholung, Prävention, Kultur und Gemeinschaft zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Genau dafür bringt die Grenzregion ideale Voraussetzungen mit.
Ziel des Projektes ist es, die Oststeiermark und Zala gemeinsam als nachhaltiges Reiseziel für Langlebigkeit zu positionieren. Dazu werden zunächst die vorhandenen Angebote und Ressourcen in beiden Regionen erhoben, und Gäste und Betriebe werden befragt. In Workshops mit Gemeinden, Tourismusbetrieben, Gesundheitsfachleuten und Vereinen aus beiden Ländern entsteht daraus eine gemeinsame Longevity-Tourismusstrategie.
Parallel dazu werden neue Angebote entwickelt und in der Praxis getestet. In Lenti und Bad Loipersdorf werden drei grenzüberschreitende Pilotprogramme mit österreichischen und ungarischen Gästen erprobt, zum Beispiel für Seniorinnen und Senioren, für Familien und für Erholungssuchende. Ein Longevity-Toolkit zeigt Thermen, Hotels, Gastronomie und anderen Betrieben, wie sie Langlebigkeit in ihre eigenen Angebote einbauen können. In gemeinsamen Trainings und mit zweisprachigen Online-Lernmaterialien werden rund 80 Personen aus Tourismus, Gemeinden und Gesundheitsbereich geschult.
Die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg ist dabei der Schlüssel. Die Oststeiermark bringt Erfahrung in Markenbildung und Vermarktung ein, Zala authentische, noch wenig bekannte Angebote und medizinisches Know-how. Gemeinsam entsteht ein vielfältiges, ganzjähriges Angebot, das international wahrgenommen wird.
Die Ergebnisse sollen auch nach Projektende weiterwirken. Die Strategie wird in die Planung der Gemeinden aufgenommen, ein grenzüberschreitendes Netzwerk führt die Zusammenarbeit fort, und Toolkit und Schulungsmaterialien stehen auch anderen Regionen zur Verfügung. Davon profitieren nicht nur Gäste und Betriebe, sondern auch die Menschen in der Region, durch neue Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität.
Das Projekt reWell wird im Rahmen des Programms Interreg Österreich-Ungarn von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Projektbudget aller Partner:
919.199,95 EUR (davon 631.228,22 EUR EFRE Mittel)
Projektlaufzeit:
01.04.2026 – 31.07.2028 (28 Monate)
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der offiziellen Interreg-Projektseite:




